Eine Klausur ist keine Insel

Teamklausuren


Erfolgreiche Veränderungsprozesse begleiten

Menschen verändern sich. Aufgaben und Ziele verändern sich. Rahmenbedingungen verändern sich. Es tut gut, diese Veränderungen zu erkennen und zu benennen und die eigene Jahresplanung anzupassen. Das kann zwischen Tür und Angel passieren, besser aber nicht. Veränderung braucht Raum und Zeit und es ist ratsam, dem Veränderungsprozess einen Rahmen zu geben, indem sich alle Teammitglieder gut und gerne bewegen und offen und ehrlich austauschen: Zum Beispiel ein Klausurtag. Aber Achtung: Eine Klausur ist keine Insel, schon gar nicht der Glückseeligen.

Veränderung geht vom Mensch aus

Es ist ein Leitmotiv meiner Arbeit, egal in welchem Bereich: Veränderung geht vom Mensch aus. Es sind nicht die Richtlinien, nicht die Businesspläne und auch nicht die Zielvereinbarungen, die Veränderungen bewirken. Es sind die Menschen in der Organisation. Die Menschen mit all ihren Unterschiedlichkeiten, ihren Stärken und Schwächen und ihren Prägungen und Erfahrungen. Es ist für den Erfolg einer Unternehmung wichtig, die Beteiligten nicht nur einsteigen und mitfahren zu lassen, sondern sie in die Reiseplanung miteinzubeziehen. Das ist nicht nur menschlicher, fairer und transparenter. Es macht die Anreise einfacher, den Weg bunter und in den allermeisten Fällen ist man auch schneller am Ziel. 

Love it, change it or leave it

Standortbestimmung, Jahresplanung, Strategie und Teambuilding sind bekannte Klassiker auf den Agenden von Klausuren. Das Aufzeigen und Lösen von Konflikten, die gemeinsame Entscheidungsfindung und die Arbeitsteilung im Team sind Themen, die gerne bearbeitet werden. Aber auch das Sammeln und Aufzeigen von Erfolgen, die interne und externe Kommunikation und die Analyse der Stakeholder kommen in den von mir begleiteten Klausuren öfters vor. Inklusion, Diversität und Gleichberechtigung tauchen als "Baustellen" auf. Da wird an vielen Ecken und Enden fleissig an Fairness und Women Empowerment gearbeitet. 

In den letzten Jahren vermehrt thematisiert wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Beruf und Privatleben. Geht sich das, was wir uns vornehmen, realistisch aus? Kann ich die geschmiedeten Pläne auch umsetzen? Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie sehr überfordert mich das Vorgenommene? Am Ende des Klausurtages geht es nicht darum, wieviele Zeilen der Jahresplan hat, sondern wieviel der anwesenden Menschen sich zu welchen Aufgaben committed haben. Offen und ehrlich.

Das führt dann schnell zu einer meiner Liebelingsmethoden: "Love it, change it or leave it." Nach gesammelten Erfolgen und Plänen der Veränderung darf gerne die Frage folgen: Was streichen wir und warum? Und dann tief einatmen und Luft holen.  Es kann nicht immer nur alles Mehr werden. 

Eine Klausur ist keine Insel

Und das Ende des Klausurtages ist auch niemals das Ende der Arbeit, sondern Teil eines Prozesses, der durch Evaluierung und Ergebnissicherung umrandet wird. Ein Klausurtag ist kein einmaliges in sich abgeschlossenes Ereignis ohne Verbindungen zum Ringsherum. Ein Klausurtag ist ein Ereignis, das sich in die Timeline zwischen Vergangenheit und Zukunft einreiht, ein Ereignis das an die Vergangenheit anknüpft und weiter an der Zukunft strickt. 

Schließlich gibt es nichts Frustrierenderes, als wenn die 8-Stunden lang erarbeitete Strategie der Klausur in der Schublade verschwindet. Schwupps. Oder doch: Frustrierender ist, wenn man das Protokoll der Klausur ein Jahr später nicht mehr nachvollziehen, geschweige denn lesen kann. Ich hasse das. Darum passiert auch das bei mir nicht. Niemals. Versprochen.

Let's talk

Seit über 5 Jahren begleite ich als Moderatorin und systemische Coachin Veränderungsprozesse von Unternehmen, Organisationen und Teams bei Klausuren, Workshops und Meetings. Bei Interesse oder Fragen einfach melden. Wir tauschen uns dann aus. Offen und ehrlich. 

Maria Lackner

Maria Lackner ist Prozessbegleiterin, Auditorin für das Gütesiegel Beruf und Familie, Systemischer Coach, Klausurmoderatorin und nachhaltige Unternehmensberaterin. Ihre Herzensthemen sind Effizienz, Resilienz, Vereinbarkeit und Nachhaltigkeit.

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